Viele fragen uns: Wer steht eigentlich hinter dem Bündnis Liste Burgenland, und wofür genau setzen wir uns ein? Als junge, regionale Kraft im politischen Gefüge unseres Bundeslandes möchten wir hier Klarheit schaffen. Unsere Arbeit ist geprägt von der festen Überzeugung, dass das Burgenland eine starke, unabhängige Stimme braucht, die die Anliegen der Menschen vor Ort in den Mittelpunkt stellt und nicht in bundesweiten Parteizentralen entschieden werden. Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen umfassenden Einblick in unsere Entstehung, unsere Werte, unsere konkrete politische Arbeit im Landtag Burgenland und unsere regionalen Schwerpunkte von Neusiedl am See bis Jennersdorf.
Unsere Entstehung: Warum es das Bündnis Liste Burgenland gibt
Die Gründung des Bündnis Liste Burgenland ist keine spontane Entscheidung, sondern die Antwort auf eine zunehmend spürbare Lücke in der burgenländischen Politiklandschaft. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten das Gefühl, dass ihre spezifischen regionalen Sorgen und Zukunftswünsche von den etablierten, bundesweit agierenden Parteien nicht ausreichend gehört und vertreten wurden. Aus dieser Frustration entstand der Wille, eine neue politische Heimat zu schaffen, die ausschließlich im und für das Burgenland wirkt.
Die Gründungsinitiative
Getragen wurde diese Gründungsidee von engagierten Persönlichkeiten, die bereits tief in der burgenländischen Gesellschaft verwurzelt waren. Zentrale treibende Kräfte waren und sind dabei Gernot Hutter und Roland Kölly. Sie brachten gemeinsam mit einem Kreis aus lokalen Unternehmern, Landwirten, Gemeinderäten und besorgten Bürgern die Initiative auf den Weg. Die Motivation war klar: eine politische Bewegung zu gründen, die frei von bundespolitischen Zwängen und Direktiven agieren und ihre gesamte Energie auf die Entwicklung und Stärkung des Burgenlandes konzentrieren kann.
Von der Idee zur politischen Bewegung
Von der ersten Idee bis zur offiziellen Listenaufstellung war es ein Weg, der von intensiven Gesprächen in allen Regionen des Landes geprägt war. Wir haben in Gasthäusern, Gemeindezentren und bei unzähligen Haustürgesprächen zugehört. Dieser direkte, ungefilterte Kontakt mit den Menschen bestätigte unsere These: Es gab einen breiten Wunsch nach einer authentischen, regionalen Alternative. Dieser Rückhalt verlieh uns den notwendigen Schwung, um bei der Landtagswahl anzutreten und schließlich als Klub in den Landtag Burgenland einzuziehen – ein großer Erfolg für eine junge Bewegung und ein klares Signal der Wählerinnen und Wähler.
Unsere politischen Werte und Ziele im Burgenland
Unser politisches Handeln leitet sich aus klaren, unverhandelbaren Grundwerten ab. Diese sind unser Kompass bei jeder Entscheidung, jedem Antrag und jeder Initiative. Wir verstehen Politik nicht als Selbstzweck, sondern als Dienst an der Gemeinschaft und der einzigartigen Identität unseres Bundeslandes.
Regionalentwicklung als Kernauftrag
Die Stärkung der Regionen steht für uns an erster Stelle. Das bedeutet für uns konkret: Wir setzen uns für den Erhalt der Nahversorgung in den Dörfern ein, unterstützen regionale Wirtschaftskreisläufe und kämpfen gegen die Abwanderung junger Menschen. Ein starkes Burgenland besteht aus lebendigen Gemeinden in allen sieben Bezirken. Dabei verbinden wir ökologische Verantwortung – etwa beim Schutz des Neusiedlersee-Ökosystems – mit sozialer Gerechtigkeit, zum Beispiel beim Zugang zu leistbarem Wohnraum oder einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung auf dem Land.
Transparenz und direkte Demokratie
Politik muss für die Menschen durchschaubar und erlebbar sein. Deshalb setzen wir uns für mehr Transparenz in den politischen Abläufen des Landes ein. Unsere Vorstellungen gehen dabei über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus. Wir befürworten den Ausbau von direktdemokratischen Elementen auf Landesebene, damit die Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Weichenstellungen ein stärkeres Mitspracherecht erhalten. Für uns ist Politik ein Dialog auf Augenhöhe, kein Herrschaftswissen einer politischen Klasse.
Unsere Arbeit im Burgenländischen Landtag
Als Klub im Landtag Burgenland nehmen wir unsere Rolle als parlamentarische Kontrollinstanz, Impulsgeber und Vertreter der regionalen Interessen sehr ernst. Unsere Arbeit besteht aus einer Mischung aus konkreten Anträgen, beharrlicher Ausschussarbeit und öffentlicher Debatte. Wir nutzen das parlamentarische Forum, um Themen auf die Agenda zu setzen, die sonst untergehen würden.
Initiativen für die Bezirke
Ein wesentlicher Teil unserer parlamentarischen Initiativen zielt direkt auf die Lösung von Problemen in den Bezirken ab. Das können Anfragen zur Verkehrsanbindung im ländlichen Raum, Anträge zur Unterstützung der lokalen Landwirtschaft oder Interventionen bei Infrastrukturprojekten sein. Wir übersetzen die Anliegen, die wir in den Gemeinden des Bezirk Oberwart, in Neusiedl oder Jennersdorf hören, in konkrete politische Forderungen und bringen sie so in die Landesebene ein.
Landespolitik mit regionalem Blick
Auch bei großen landespolitischen Themen wie dem Landesbudget, der Bildungspolitik oder der Raumplanung behalten wir stets die regionalen Auswirkungen im Blick. Unsere Fraktion arbeitet in den relevanten Ausschüssen – von Wirtschaft über Soziales bis Umwelt – intensiv daran, dass Gesetze und Verordnungen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Regionen berücksichtigen. Eine Einheitspolitik für alle passt nicht auf ein so vielfältiges Bundesland wie das Burgenland.
Regionale Schwerpunkte: Von Neusiedl am See bis Jennersdorf
Unsere Stärke liegt in unserer dezentralen Verankerung. Wir sind keine Partei, die nur in Eisenstadt regiert, sondern in allen Teilen des Landes präsent und aktiv. In jedem Bezirk stehen andere Themen im Vordergrund, und wir setzen uns dafür ein, dass diese Gehör finden.
Der Bezirk Neusiedl am See
Im Bezirk Neusiedl am See stehen Themen wie der nachhaltige Umgang mit dem Welterbe Neusiedlersee, die Zukunft des Weinbaus angesichts des Klimawandels und die verkehrstechnische Anbindung der Region im Fokus. Wir setzen uns für eine Tourismusstrategie ein, die die Natur schützt und dennoch Wertschöpfung bringt, und unterstützen unsere Winzer bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen.
Der Bezirk Oberwart
Im Südburgenland, insbesondere im Bezirk Oberwart, kämpfen wir für den Erhalt von Schulen und Arztpraxen, für eine leistungsfähige digitale Infrastruktur auch abseits der Ballungszentren und für gezielte Förderungen für die regionale Wirtschaft, um Arbeitsplätze vor Ort zu sichern. Die Stärkung der Zentren wie Oberwart als lebendige Mittelzentren ist uns ein besonderes Anliegen.
Der Bezirk Jennersdorf
An der Grenze zu Slowenien und Ungarn spielen im Bezirk Jennersdorf grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die Attraktivität der Pendlerstrecken und die Sicherung der Grundversorgung in den kleinen Gemeinden eine zentrale Rolle. Wir setzen uns dafür ein, dass die Grenzregion nicht als “Randlage” abgestempelt wird, sondern ihre Chancen als Brückenkopf in Mitteleuropa nutzen kann.
Themen, die uns bewegen: Unser Einsatz für die Region
Unsere politische Agenda wird von den drängenden Zukunftsfragen unserer Heimat geprägt. Dabei konzentrieren wir uns auf jene Felder, wo Landes- und Regionalpolitik den größten Unterschied machen können.
Landwirtschaft & regionale Wertschöpfung
Die burgenländische Land- und Forstwirtschaft ist nicht nur Landschaftspfleger, sondern das Rückgrat vieler Regionen. Wir setzen uns für faire Preise für heimische Produkte, für eine bodenständige und nachhaltige Bewirtschaftung und für die Stärkung von Direktvermarktung ein. Unser Ziel ist es, die Wertschöpfungskette so regional wie möglich zu halten – vom Feld bis auf den Teller. Der Schutz unserer bäuerlichen Familienbetriebe ist für uns essentiell.
Mobilität & Infrastruktur
Eine moderne Mobilitätspolitik im Burgenland muss mehr sein als nur der Ausbau von Straßen. Wir treten ein für einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs, für attraktive Radwegeverbindungen zwischen Gemeinden und für innovative Lösungen wie Rufbusse im ländlichen Raum. Eine zuverlässige digitale Infrastruktur (Glasfaser, Mobilfunk) ist für uns keine Frage des Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse und die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer.
- Öffentlicher Verkehr: Taktverdichtung auf Schiene und Straße, bessere Anbindung peripherer Gemeinden.
- Radinfrastruktur: Sichere, durchgehende Alltagsrouten für Pendler und Schüler.
- Digitalisierung: Flächendeckender Glasfaserausbau und Mobilfunkabdeckung für alle.
Das Team hinter der Liste: Unsere Mandatarinnen und Mandatare
Das Bündnis Liste Burgenland lebt von den Menschen, die es tragen. Unser Team im Landtag und in den Gemeinden besteht aus Persönlichkeiten, die ihr Handwerk verstehen und in ihren Regionen verwurzelt sind. Gernot Hutter bringt als Unternehmer den Blick für wirtschaftliche Notwendigkeiten und Innovation ein. Roland Kölly steht mit seiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung für die konkreten Belange der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Neben ihnen vertreten weitere Mandatarinnen und Mandatare spezifische Fachgebiete – von der Sozialarbeit über die Landwirtschaft bis zur Bildung – und sorgen so für eine kompetente Vertretung in allen politischen Fragen. Jedes Teammitglied ist erste Ansprechperson für seine Heimatregion und bringt deren Stimme direkt in die Landtagspolitik ein.
Wie wir arbeiten: Unser Verständnis von Politik
Unser Politikstil unterscheidet sich bewusst von dem etablierter Parteien. Wir setzen auf Nähe, Direktheit und einen ständigen Austausch mit den Menschen, für die wir Politik machen.
Politik zum Anfassen
Für uns endet politische Arbeit nicht am Sitzungssaal des Landtages. Regelmäßige Sprechstunden in den Gemeindezentren, Teilnahme an Dorffesten und der direkte Kontakt bei Betriebsbesuchen sind für uns selbstverständlich. Wir sind überzeugt, dass die besten Ideen für das Burgenland nicht aus Studien, sondern aus den Lebensrealitäten der Menschen kommen. Dieser “Bürger*innennähe”-Ansatz prägt unseren gesamten Arbeitsstil.
Digitale Präsenz und Dialog
Neben der physischen Präsenz nutzen wir digitale Plattformen, um niederschwellig erreichbar zu sein und zu informieren. Über unsere Website, Social-Media-Kanäle und Newsletter berichten wir transparent über unsere Arbeit im Landtag, über Entscheidungen und ihre Hintergründe. Wir verstehen das Internet nicht nur als Einweg-Kommunikationskanal, sondern als Raum für Dialog und Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Die Bündnis Liste Burgenland in den Medien
Unsere politischen Initiativen und Positionen finden regelmäßig Beachtung in der regionalen und auch überregionalen Medienlandschaft. Der ORF Burgenland berichtet in Radio und Fernsehen über unsere Landtagsanträge und Stellungnahmen zu aktuellen Landesfragen. Tageszeitungen wie die BVZ (Burgenländische Volkszeitung) greifen unsere regionalpolitischen Schwerpunkte auf, etwa wenn es um konkrete Projekte im Südburgenland oder am Neusiedlersee geht. Auch überregionale österreichische Medien nehmen uns als die neue, regionale Kraft im politischen System wahr und kommentieren unsere Rolle im Landtag. Diese Medienpräsenz ist für uns wichtig, um unsere Anliegen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und politische Diskurse anzustoßen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Ist die Bündnis Liste Burgenland eine „Protestpartei“?
Nein, wir verstehen uns nicht primär als Protestpartei, sondern als konstruktive, regionale Gestaltungskraft. Unser Protest richtet sich gegen politische Ignoranz gegenüber regionalen Bedürfnissen und gegen zentralistische Entscheidungen fern der Lebensrealität hier. Unser Hauptfokus liegt aber darauf, konkrete, umsetzbare Lösungen für die Zukunft des Burgenlandes zu erarbeiten und im Landtag einzubringen.
Arbeiten Sie mit anderen Parteien zusammen?
Unsere Grundhaltung ist kooperationsbereit, aber prinzipientreu. Wir arbeiten im Landtag Burgenland sachbezogen mit allen demokratischen Fraktionen zusammen, wenn es um die Verbesserung von Gesetzen oder Anträgen zum Wohle des Burgenlandes geht. Allerdings machen wir unsere Zustimmung von den Inhalten abhängig und nicht von parteitaktischen Erwägungen. Eine feste Koalition mit einer der großen Bundesparteien lehnen wir ab, um unsere regionale Unabhängigkeit zu wahren.
Was unterscheidet Sie von den etablierten Parteien wie SPÖ oder ÖVP?
Der wesentliche Unterschied liegt in unserer ausschließlichen regionalen Ausrichtung und unserer Unabhängigkeit von Bundesparteien. Während SPÖ und ÖVP ihre politische Linie stark von der Wiener Zentrale vorgeben lassen, entscheiden wir ausschließlich im und für das Burgenland. Das ermöglicht es uns, unvoreingenommen und ohne Rücksicht auf bundespolitische Machtspiele die besten Lösungen für unser Bundesland zu suchen. Zudem legen wir einen sehr viel stärkeren Fokus auf Transparenz und direkte Bürgerbeteiligung.
Kann ich auch ohne Parteimitgliedschaft Ihre Arbeit unterstützen?
Ja, absolut! Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung. Viele Menschen helfen uns im Wahlkampf, verbreiten unsere Inhalte, kommen zu unseren Veranstaltungen oder treten mit uns zu konkreten Anliegen in Kontakt. Die formelle Parteimitgliedschaft ist nur eine von vielen Möglichkeiten, sich für ein starkes, unabhängiges Burgenland einzusetzen. Melden Sie sich einfach bei uns – wir finden sicher einen Weg, wie Sie sich einbringen können.
Wie finanziert sich die Bündnis Liste Burgenland?
Wir finanzieren uns überwiegend durch die staatliche Parteienförderung, die uns aufgrund unserer Mandate im Landtag Burgenland zusteht, sowie durch Mitgliedsbeiträge und Spenden von Privatpersonen, die unsere Ziele unterstützen. Wir legen großen Wert auf Transparenz in finanziellen Angelegenheiten und halten selbstverständlich alle gesetzlichen Offenlegungspflichten ein. Großspenden von Unternehmen, die in einem potenziellen Interessenkonflikt stehen könnten, lehnen wir ab.
Wir laden Sie ein, unsere Arbeit weiter zu verfolgen und mit uns in Dialog zu treten – für ein starkes Burgenland. Besuchen Sie uns auf unserer Website, kommen Sie zu einer unserer Sprechstunden oder schreiben Sie uns. Gemeinsam können wir die Zukunft unserer Heimat gestalten.
